INTEQRA Halberg

Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung“ durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr  des Saarlandes und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Weiterhin wird das Projekt durch das Jobcenter im Regionalverband Saarbrücken gefördert.

 

     

 

Projektname:

INTEQRA Halberg

Standort:

Saarbrücken

Beginn: / Laufzeit:

Seit 2006 jährlich fortlaufend

Zielgruppe:

Arbeitslose, sozial benachteiligte, ausgegrenzte Jugendliche unter 25 jahren mit multiplen Integrationshemmnissen

Zielsetzung:

Die Jugendlichen werden für eine berufliche Qualifizierung motiviert und schrittweise an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt herangeführt. Ziel ist die Förderung von individuellen Lernprozessen durch die Organisation von kooperativen Arbeitszusammenhängen. Zu den Aufgaben des Jugendprojektes gehören:

  • Persönlichkeitsentwicklung und –stabilisierung

  • Kompetenzfeststellung und –entwicklung

  • Ausbildungsgeeignete Qualifizierung

  • Integration in Ausbildung, Arbeit, Weiterbildung und Einleitung weiterer Eingliederungsmaßnahmen

  • Aufarbeitung von Bildungs- und Schulkenntnisdefiziten (insbesondere Deutsch und Mathematik)

  • Sprachförderung

  • Bewerbungstraining

  • Aufarbeitung von Verhaltensproblematiken (soziale Anpassungsstörungen)

  • Nachhaltige Integration in Beschäftigung

Inhalte:

Es werden folgende Berufsfelder angeboten:

 

1. Gastronomie und Service

In diesem Berufsfeld erkunden Jugendliche gastronomische Berufe. Die Küche ist in die Maßnahme lebendig integriert, da die TeilnehmerInnen täglich kostenlos zu Mittag essen können.

 

2. Holz

Im Berufsfeld Holz stellen wir den Beruf Tischler/in vor. Dazu gehören beispielsweise das Kennenlernen der gebräuchlichen Werkzeuge und Maschinen zur Holzbearbeitung, die Handhabung und Pflege der Werkzeuge, das Unterscheiden von Holzarten nach Struktur und Eigenschaften sowie das Herstellen von Holzverbindungen.

 

3. Verkauf und Lager

In diesem Berufsfeld lernen die Teilnehmenden den kaufmännischen Beruf „Verkäufer/in“ kennen. Sie erhalten Einblicke in die verschiedenen Bereiche und können praktische Erfahrungen im Verkauf, in der Kassenbedienung, beim Kundengespräch, in der Warenpräsentation und der Lagerhaltung sammeln.

 

Durch produktionsorientiertes Arbeiten wird ein realer Bezug zur Arbeitswelt hergestellt. Die Jugendlichen werden von der Auftragsannahme, der Planung und der Materialbeschaffung bis zur Fertigstellung aktiv einbezogen. In unseren Werkstätten werden für reale Kunden marktfähige Produkte hergestellt und Dienstleistungen angeboten. Die angebotenen Berufsfelder orientieren sich an Qualifizierungsbausteinen von HWK und IHK

 

Es gibt die Möglichkeit, einen Staplerschein und ein Kammerzertifikat zu erwerben.

 

Wir bieten verschiedene Workshops (Tonarbeiten, Malen, Drechseln, Kochen, Kultur u.a.) für die Jugendlichen an.

Projektsteuerung:

Waltraud Maas

Email: